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Vorsorge für Kinder und Jugendliche - Sicher mit BKK KinderPlus und BKK StarkeKids

Nach den regelmäßigen Untersuchungen während der Schwangerschaft können und sollten – beginnend ab der Geburt – die kostenlosen ärztlichen und zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen (U-Untersuchungen) für Säuglinge und Kinder bis zum 6. Lebensjahr in Anspruch genommen werden.

Zwischen dem 6. und 18. Lebensjahr haben Kinder und Jugendliche in jedem Kalenderhalbjahr Anspruch auf eine zahnmedizinische Vorsorgeuntersuchung. Außerdem bieten wir für diese Altersgruppe zusätzliche Früherkennungsuntersuchungen im Rahmen unseres Programms BKK StarkeKids an.

Wir  erinnern Sie an wichtige anstehende Termine und bedanken uns bei den Kindern bis zum 6. Lebensjahr mit einem kleinen Geschenk für die Teilnahme. Die älteren Kinder und Jugendlichen können an dem Programm BKK GesundeKids teilnehmen und einen Bonus erhalten.

 

Die Untersuchungen im Einzelnen:

 

NameAlterUntersuchung
APGAR1.+ 5. + 10. LebensminuteEs erfolgt eine Bewertung nach dem Apgar-Score. Zur Untersuchung gehört das Messen und Wiegen des Babys sowie die Untersuchung des Blutes der Nabelschnur.
U12.–4. LebensstundeDie U1 dient dazu, Defekte vitaler Funktionen aufzudecken, die sofortiges Handeln erfordern, während die U2 eine ausführliche Untersuchung des Kindes ist, bei der auch ganz besonders Körperhaltung, Motorik und Muskelgrundspannung (Tonus) untersucht werden.
Ziel ist die Beurteilung des kindlichen Gesundheitszustandes mit allen Sinnen, die sich aus folgenden Komponenten zusammensetzt:
  1. Inspektion (Betrachtung): Hautfarbe, Ödeme, Blutungen, Geburtsverletzungen, Angiome, Symmetrie und Beschaffenheit der Fontanellen, Augen, Ohren und des Mundes sowie der Extremitäten (Fußstellung, Faltenasymmetrien), Gelenke, Wirbelsäule.
  2. Auskultation (Abhören): Herz und Lunge (Fragestellung: Herzfehler, Atmungsanomalien)
  3. Palpation (Abtasten): Abtasten des Bauches (Tumorsuche), Genitalien (Descensus des Hodens), Leistenpulse, Analregion
 
U23.–10. LebenstagZumeist wird die U2 noch in der Klinik durchgeführt und enthält die Beurteilung von Haut, Organen, Geschlechtsteilen sowie eine Blutentnahme zum Screening auf verschiedene angeborene behandelbare Stoffwechselkrankheiten und Hormonstörungen. In den letzten Jahren hat auch ein Hörtest Eingang in das Untersuchungskonzept gefunden, da ein frühes Erkennen einer Hörstörung die Möglichkeit bietet, das betroffene Kind in seiner sozialen und emotionalen Entwicklung nachhaltig zu fördern und Sprachentwicklungsstörungen zu vermeiden. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat im Juni 2008 beschlossen, dieses Neugeborenenhörscreening von 2009 an als Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung einzuführen[3].
Üblicherweise informiert der Arzt im Rahmen dieser Untersuchung auch über Rachitis- und Kariesprophylaxe mit Vitamin-D-Präparaten und eine optimale Schlafumgebung zur Vorbeugung gegen plötzlichen Kindstod.
U34.–5. LebenswocheU3 ist meist die erste beim eigenen Kinder- und Jugendarzt oder Hausarzt stattfindende Untersuchung. Überprüfung von Körperfunktionen, Hörvermögen und das sogenannte Neugeborenen-Hüftscreening. Dazu erfolgt eine Sonografie beider Hüften (Hüftultraschall), um eine Hüftdysplasie zu diagnostizieren (bei 1–3 % aller Neugeborenen). Auch die Beratung der Eltern, die häufig beim selben Hausarzt betreut werden, klärt wichtige Fragen zur Entwicklung des Kindes.
U43.–4. LebensmonatIn den folgenden Untersuchungen (bis U7) wird das Hauptaugenmerk auf die zeitgerechte körperliche Entwicklung des Kindes gelegt, um beispielsweise zerebrale Bewegungsstörungen aufzudecken. Hierbei sollte in der Unterhaltung mit dem Arzt unbedingt über zeitgerechte Impfungen gesprochen werden.
U56.–7. Lebensmonat
U610.–12. Lebensmonat
U721.–24. Lebensmonat
U7a34.–36. LebensmonatBei der U7a geht es im Wesentlichen um Erkennen und Behandlungseinleitung von allergischen Erkrankungen, Sozialisations- und Verhaltensstörungen, Übergewicht, Sprachentwicklungsstörungen, Zahn-, Mund- und Kieferanomalien. Die U7a ist zum 1. Juli 2008 als Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) eingeführt worden.
U846.–48. LebensmonatBei der U8 werden unter anderem die Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit des Kindes sowie Reflexe, Muskelkraft, Aussprache und der Zahnstatus untersucht.
U960.–64. LebensmonatDie U9 findet im Jahr vor der Einschulung statt. Sie enthält wiederum Tests auf Koordinationsfähigkeit (Grob- und Feinmotorik), das Sprachverständnis sowie das Hör- und Sehvermögen.
U108.–9. Lebensjahr
(Alter des Kindes 7–8 Jahre)
Die U10 soll mit der U11 die Lücke zwischen U9 (mit etwa fünf Jahren) und J1 (mit etwa 12 bis 14 Jahren) schließen. Schwerpunkte: Erkennen und Behandlungseinleitung von umschriebenen Entwicklungsstörungen (z. B. Lese-Rechtschreib-Rechenstörungen), Störungen der motorischen Entwicklung und Verhaltensstörungen (z. B. ADHS) freiwillige Teilnahme.
U1110.–11. Lebensjahr
(Alter des Kindes 9–10 Jahre)
Schwerpunkte der U11 sind: Erkennen und Behandlungseinleitung von Schulleistungsstörungen, Sozialisations- und Verhaltensstörungen, Zahn-, Mund- und Kieferanomalien, gesundheitsschädigendem Medienverhalten. Diese Untersuchung soll unter anderem der Bewegungs- und Sportförderung dienen, den problematischen Umgang mit Suchtmitteln erkennen und verhindern helfen, aber auch gesundheitsbewusstes Verhalten unterstützen (u. a. Ernährungs-, Bewegungs-, Stress-, Sucht- und Medienberatung) freiwillige Teilnahme.
J113.–15. Lebensjahr (Alter des Kindes 12–14 Jahre)Die vorletzte Untersuchung der „U-Reihe“ ist die J1 (Jugendgesundheitsuntersuchung), bei der noch einmal auf Haltungsanomalien untersucht wird. Des Weiteren werden der Impfstatus, Strumaprophylaxe, Blutdruck, besondere familiäre Situationen, schulische Entwicklung, das Gesundheitsverhalten und die Motorik erfasst. Pubertätsentwicklung und Sexualverhalten werden besprochen.
J217.–18. Lebensjahr (Alter des Kindes 16–17 Jahre)Schwerpunkte der letzten Vorsorgeuntersuchung im Jugendalter J2 sind: Erkennen und Behandlungseinleitung von Pubertäts- und Sexualitätsstörungen, Haltungsstörungen, Kropfbildung, Diabetes-Vorsorge, Sozialisations- und Verhaltensstörungen. Begleitende Beratung bei der Berufswahl.

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