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Wenn der Sandmann nicht kommt - Schlafstörungen bei Kindern

Schlaf ist lebensnotwendig. Als Ruhephase und Regenerationszeit ist er unverzichtbar. Für Kinder sind diese Erholungsphasen besonders wichtig, denn sie befinden sich im Wachstum und müssen auch sonst vielfältigen Belastungen standhalten. Umso besorgniserregender ist jedoch die Tatsache, dass etwa jedes dritte Kleinkind und fast jedes zweite Vorschul- und Schulkind phasenweise unter Schlafstörungen leidet – wie die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP)

herausgefunden hat.

 

Schlafprobleme  bei  Kindern  und  Jugendlichen werden durch verschiedene Faktoren beeinflusst, äußern sich sehr unterschiedlich und sind in ihrer Symptomatik  abhängig  vom  Entwicklungsalter. Manche Kinder kommen abends nicht zur Ruhe und schlafen deshalb nicht ein. Abendliche Konflikte mit den Eltern, die sich häufig um das Zubettgehen drehen oder aber schlafbezogene Ängste (z. B. Angst vor der Dunkelheit) führen ebenfalls oft zu Ein- und  Durchschlafproblemen.

 

Manche  Schlafstörungen  sind  „lediglich“  Entwicklungsphänomene, die im Vor- und Grundschulalter vermehrt auftreten. Dazu gehören Schlafwandeln, Alpträume und  Pavor  nocturnus  (Nachtschreck).  
Behandlungsbedürftig  sind  dagegen  andauernde, gravierende Schlafstörungen, die zu erheblichen Leistungs- und Konzentrationsschwierigkeiten  führen  und sich negativ auf das Allgemeinbefinden auswirken.

 

Wenn Schlafstörungen über drei Wochen hinweg mehrfach wöchentlich auftreten, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Aber auch, wenn Kinder tagsüber müde, unkonzentriert und hyperaktiv sind. Unverzügliche Hilfe ist erforderlich bei „Akutereignissen“ im  Schlaf  wie  Verkrampfungszuständen,  Atemnot  oder  Bewusstseinsstörungen.

Hilfreiche Tipps für besseren Schlaf

 

  • Die wichtigste Voraussetzung: ein regelmäßiger  Tag-Nacht-Rhythmus.Ein geregelter Tagesablauf unterstützt die Kinder dabei.
  • Ausreichend  Bewegung  am  Tag  – möglichst auch an der frischen Luft.
  • Eine  entspannte  Phase  vor  dem  Schlafengehen, in der ein Schlafritual (Dauer ca. 30 Minuten) durchgeführt wird, hilft dem Kind beim Einschlafen. Es sollte immer an das Alter des Kindes angepasst werden.
  • Eine  ruhige,  abgedunkelte  und  nikotinfreie Schlafumgebung ist elementarer Bestandteil der Schlafhygiene.
  • Das Abendessen sollte nicht direkt vor dem Schlafengehen liegen.
  • Keine  Reizwirkungen  durch  Fernsehen, Computer oder emotionalen/familiären Stress.
  • Keine körperliche oder geistige Anstrengung unmittelbar vor dem Schlafengehen.
  • Das Bett ist zum Schlafen da – und nicht  zum  Zocken,  Fernsehen  oder Telefonieren

Welche Störungen auch immer die Nächte für Kinder und Eltern über längere Zeit unerträglich machen, im Zweifelsfall kann der Kinderarzt oder ein pädiatrischer Schlafmediziner helfen.

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