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Jobben während der Ferien- und Urlaubszeit - Ideal für Schüler und Studenten.

Keine Schule und Hausaufgaben, Ausschlafen, Faulenzen, Verreisen? Das ist die eine Seite der Medaille … Was die einen freut, bedeutet für andere Stress: Ob im Handwerk oder im Handel, in der Gastronomie oder in der Industrie – überall fehlen jetzt in der Urlaubszeit Arbeitskräfte. Die Zeit ist also günstig für Schüler und Studenten, die solche Lücken gerne schließen, um neue Erfahrungen zu sammeln und vor allem, um das Taschengeld aufzubessern.

 

Grundsätzlich führt zwar jede Beschäftigung zu sozialversicherungsrechtlichen und steuerlichen Auswirkungen, für Ferienjobs gibt es aber Ausnahmen.

So viel Schutz muss sein

Kinder über 13 Jahre dürfen nur mit bestimmten Tätigkeiten beschäftigt werden. Dazu zählen zum Beispiel Zeitungen austragen, Arbeiten im Haushalt (u. a. Kinderbetreuung, Botengänge, Gartenarbeiten) und in landwirtschaftlichen Betrieben (z. B. als Erntehelfer). Während der Schulferien dürfen Schüler ab 15 Jahre einen Ferienjob von höchstens vier Wochen im Kalenderjahr ausüben. Jugendarbeitsschutzgesetz und Kinderarbeitsschutzverordnung regeln Näheres über Arbeitszeit und -umfang.

Wer ist „kurzfristig“ beschäftigt?

Kurzfristige Beschäftigungen sind sozialversicherungsfrei, wenn sie innerhalb eines Kalenderjahres auf maximal drei Monate (bei einer 5-Tage-Woche) bzw. 70 Arbeitstage begrenzt sind und keine Berufsmäßigkeit vorliegt. Dabei werden mehrere aufeinanderfolgende Beschäftigungen zusammen gerechnet. Die Höhe des Arbeitsentgelts spielt dabei keine Rolle. Auch Studierende sind dann versicherungsfrei, wenn sie nur in den Semesterferien arbeiten. In der Regel ist die Kranken- und Pflegeversicherung über die Familienversicherung sichergestellt und zwar bis zum 18. Lebensjahr, bei Schulausbildung bis zum 25. Lebensjahr.

Beiträge und Steuern?

Versicherungsfreiheit in den verschiedenen Zweigen der Sozialversicherung bedeutet: Es gibt grundsätzlich keinen Beitragsabzug, dann ist brutto gleich netto. Zeiten einer Schulausbildung ab dem vollendeten 17. Lebensjahr zählen sogar als Anrechnungszeit in der Rentenversicherung. Tipp: Die Schulbescheinigung bei der Krankenkasse zur Weiterleitung an den Rentenversicherungsträger einreichen. Und die Steuern? Dem Arbeitgeber die 11-stellige „Identifikationsnummer“ mitteilen, dann können die Steuermerkmale abgerufen werden. In der Regel fällt wegen des Grundfreibetrages in der Steuerklasse I keine Steuer an; ggf. wendet der Arbeitgeber die Pauschalversteuerung an. Eventuell doch gezahlte Steuern gibt es im Wege der Ausgleichsveranlagung wieder zurück.

Unfallversichert für alle Fälle!

Schulpraktika sind Teil der schulischen Ausbildung. Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz gilt für Schüler und Studierende auch während eines Ferienjobs und zwar unabhängig von seiner Dauer und der Höhe des Verdienstes. Auch Wegeunfälle sind versichert. Die Kosten trägt der Arbeitgeber über seinen Beitrag zur Unfallversicherung.

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