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Gesundheit im Gespräch - 27. Juni 2017

Der Stomapatient - Ein Patient mit Notausgang:

Warum künstliche Ausgänge viel von ihrem Schrecken verloren haben!

 

Am Dienstag, den 27. Juni 2017
18.30 bis 20.00 Uhr
(Einlass 18.00 Uhr)
im Hermann-Schafft-Saal, Wilhelmshöher Allee 19-21

 

Unter einem Stoma versteht man eine künstlich angelegte Körperöffnung nach außen, die ein Organ wie z. B. die Harnblase (Urosstoma), den Magen (Gastrostoma) oder den Darm (Ileostoma oder Colostoma) mit der Körperoberfläche verbindet. Obwohl jeder weiß, dass solche künstlich angelegten Verbindungen in Folge einer oft schweren Grunderkrankung notwendig sind, damit der Patient überlebt, so gibt es doch viele Bedenken und eine nachvollziehbare Abwehrhaltung gegenüber einer solchen Stomaanlage, mit der man unvermeidlich schlechte Gerüche, nasse ausgelaufene Stellen oder Angst vor lauten Darmgeräuschen verbindet. Manche Patienten leiden auch unter dem scheinbaren Verlust ihrer sexuellen Attraktivität oder unter anderen psychischen Belastungen. Heutzutage haben die künstlichen Ausgänge viel von ihrem Schrecken verloren. Dazu hat die technische Entwicklung, aber auch die sehr viel bessere Beratung durch Ärzte und Ärztinnen und Stomatherapeuten beigetragen. Mehr über den Umgang mit dem „Notausgang“ hören Sie von den Experten Prof. Dr. Jürgen Faß, Klinikum Kassel, Dr. Dirk Westermann, niedergelassener Urologe, Susanne Fischer, Stomatherapeutin Elisabeth-Krankenhaus Kassel und Hannelore Böttcher, Deutsche ILCO e.V. Selbsthilfegruppe Kassel für Stomaträger und Darmkrebserkrankte


Die Patenschaft für diesen Themenabend übernimmt die Krankenkasse BARMER, Moderatorin ist Martina Heise-Thonicke (HNA). Die Veranstaltung wird von Gebärdensprachlerinnen begleitet, für schwerhörige Menschen steht eine Hörverstärkungsanlage zur Verfügung. Die Organisationsleitung liegt wie immer in den Händen des Gesundheitsamtes der Region Kassel. Kommen Sie zu uns und informieren Sie sich, bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund.

 

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