Sie sind hier: 
Frau sitzt im Büro

Als Selbständige/r freiwillig krankenversichert!

Sie planen eine selbständige Tätigkeit? Dann haben Sie ein Wahlrecht. Sie können sich dann freiwillig bei der BKK HENSCHEL Plus krankenversichern und damit die vielen Vorteile der gesetzlichen Krankenversicherung weiterhin nutzen. Oder Sie können sich privat versichern. Doch dieser Schritt sollte gut überlegt sein, denn dies ist meist eine Entscheidung fürs Leben. Sie sollten sich vor einem solchen Schritt informieren und ausführlich sowie umfassend z. B. von Ihrem persönlichen Kundenberater der BKK HENSCHEL Plus beraten lassen. Er wird Ihnen individuell und konkret für Ihre persönliche Situation die Vor- und Nachteile aufzeigen.

Natürlich sind die Angebote der privaten Krankenversicherung sehr verlockend, andererseits ist es - was viele nicht bedenken - meistens eine Entscheidung fürs Leben. Nach einem Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) gibt es in der Regel kein zurück mehr in die BKK. Gerade nicht im Alter, wenn die Beiträge für die dann so wichtige Krankenversicherung allein nach dem Risiko bemessen sind und zwar ohne Rücksicht auf das niedrigere Einkommen.

Auch die steuerlichen Vorteile der Absetzbarkeit der Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sollten beachtet werden. Die steuerliche Entlastung in der gesetzlichen Krankenversicherung ist höher als in der PKV.

Vorteile der Freiwilligen Krankenversicherung

 

  • Sie können Ihre Familienangehörigen beitragsfrei mitversichern.
    Sie haben keine Wartezeiten. Es besteht ein sofortiger Leistungsanspruch.
  • Sie brauchen sich keiner Gesundheitsprüfung unterziehen.
  • Ihr Leistungsanspruch hängt nicht von Ihrer Beitragshöhe ab.


Die BKK HENSCHEL Plus ist daher eine echte Alternative zur privaten Krankenversicherung. Informieren Sie sich z. B. ausführlich über die kostenfreie Mitversicherung von Familienangehörigen oder die exklusiven BKK Zusatzleistungen.

Sie können sich freiwillig versichern, wenn Sie

 

  • in 2017 mehr als 57.600 € verdienen und auch im Folgejahr verdienen werden.
  • hauptberuflich selbstständig erwerbstätig sind (auch als Existenzgründer).
  • Beamte oder Beamtenanwärter sind.
  • Rentner sind und nicht in der Krankenversicherung der Rentner pflichtversichert sind.
  • als Student Ihr 14. Fachsemester oder 30. Lebensjahr vollendet haben.
  • erwerbslos sind und keinen Anspruch auf Familienversicherung haben.

 

Beitragspflichtige Einnahmen


Für die Beitragsberechnung ist die gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des freiwilligen Mitgliedes zu berücksichtigen. Hierunter fallen alle Einnahmen, die zur Bestreitung des Lebensunterhaltes bestimmt sind, und zwar ohne Rücksicht auf ihre steuerliche Behandlung.

Zu diesen Einnahmen gehören auch Leistungen, die das Mitglied als Unterhalt von den getrennt lebenden Ehegatten erhält.

Beitragssatz


Der Beitragssatz zur Krankenversicherung für selbständig Tätige beträgt 15,6 %, zur Pflegeversicherung beträgt der Beitragssatz 2,55 %. Kinderlose haben in der Pflegeversicherung einen Beitrag von 2,8 % zu entrichten.

Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung berechnen sich wie folgt:


Grundsätzlich gilt: Die Beiträge sind aus der Beitragsbemessungsgrenze zu berechnen (2017: monatlich 4.350 €).

Krankenversicherung Pflegeversicherung Summe
  Mit Kinder Ohne Kinder Mit Kinder Ohne Kinder
678,60 € 110,93 € 121,80 € 789,53 € 800,40 €

 

Beitragszuschlag bei Wahl des gesetzlichen Krankengeldes 26,30 €

Niedrigere Einkünfte: Bei Neuaufnahme einer selbständigen Tätigkeit und bei Nachweis entsprechend niedrigerer Einkünfte ist der Beitrag entsprechend zu ermäßigen. Mindestens sind jedoch als Einkünfte der 40. Teil der Bezugsgröße heranzuziehen (2017: monatlich 2.231,25 €).

Krankenversicherung Pflegeversicherung Summe
  Mit Kinder Ohne Kinder Mit Kinder Ohne Kinder
348,08 € 56,90 € 62,48 € 404,98 € 410,56 €

 

Beitragszuschlag bei Wahl des gesetzlichen Krankengeldes 16,10 €.

 

Selbstverständlich ist zwischen den Höchst- und Mindestbemessungsgrenzen jedes Einkommen möglich und wird entsprechend berücksichtigt. Wichtig für den Nachweis der Einkünfte ist der letzte vorliegende Einkommenssteuerbescheid des Finanzamtes. Die Ermäßigung erfolgt dann jeweils zum 1. des Monats, der auf den Monat folgt, in dem der Antrag auf Ermäßigung bei unserer Betriebskrankenkasse eingegangen ist.

Krankengeld für selbständig Tätige


Selbständig Tätige sind grundsätzlich ohne Anspruch auf Krankengeld versichert. Jedoch kann der Anspruch hinzugewählt werden. Dann beträgt der Beitragssatz zur Krankenversicherung 16,2 %.

Der Anspruch auf Krankengeld besteht dann ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit für längstens 78 Wochen.

Bei bestehender Mitgliedschaft wirkt eine abgegebene Wahlerklärung für das gesetzliche Krankengeld ab dem Beginn des nächsten Monats, sofern kein späterer Beginn gewünscht ist. An die Wahlerklärung sind Sie drei Jahre gebunden.

Beitrag für Gründer


Bei selbständig Tätigen, die Anspruch auf einen monatlichen Gründungszuschuss nach § 93 SGB III oder eine entsprechende Leistung nach § 16b SGB II haben, können Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung reduziert werden.

 

Fälligkeit der Beiträge


Freiwillig Versicherte ohne Arbeitgeber sind für die Abführung ihrer Beiträge an die Krankenkasse selbst verantwortlich. Fällig sind die Beiträge am 15. des Folgemonats, z.B. für den Monat Januar  ist der 15. Februar der Fälligkeitstag. Sofern Sie uns eine Einzugsermächtigung erteilen, werden wir die fälligen Beiträge immer monatlich zum Fälligkeitstermin von Ihrem Konto abbuchen. Bitte beachten Sie, dass aufgrund des Bankweges die Abbuchung ca. 1 Arbeitstag vor dem 15. von uns vorgenommen wird. Falls Sie Ihre Beiträge selbst überweisen möchten, sollten Sie ebenfalls darauf achten, dass Sie die Überweisung so rechtzeitig tätigen, dass die Beiträge am 15. auf unserem Konto gutgeschrieben sind.

Gern beraten wir Sie ausführlich. Einfach anrufen!

Weiterführende Downloads

 

Antrag auf freiwillige Mitgliedschaft


Einkommensanfrage

Besonderheiten


Rechtliche Voraussetzung

Seit dem 1. August 2013 wirkt die obligatorische Anschlussversicherung. Sie tritt ein, wenn eine Versicherungspflicht oder eine Familienversicherung beendet wurde.

Neu: Im Gegensatz zu früher ist eine Vorversicherungszeit nicht mehr erforderlich. Die Anschlussversicherung kommt kraft Gesetzes zustande. Eine Erklärung des Versicherten ist daher nicht mehr notwendig. Die Krankenkasse hat, unter Hinweis auf die Austrittsmöglichkeit, den Versicherten darüber zu informieren. Innerhalb von zwei Wochen nach dieser Mitteilung kann er unter bestimmten Bedingungen seinen Austritt erklären.

Ziel: Mit der neuen Anschlussversicherung wird sichergestellt, dass Personen, die aus einer Mitgliedschaft bei einer gesetzlichen Krankenkasse ausgeschieden sind, weiterhin ununterbrochen Versicherungsschutz haben.

Beginn: Die obligatorische Anschlussversicherung beginnt direkt am Tag nach dem Ausscheiden aus der Versicherungspflicht oder dem Ende der Familienversicherung und wird als freiwillige Mitgliedschaft fortgeführt.

Ausnahme: Dieser Versicherungsschutz tritt nur dann nicht ein, wenn das bisherige Mitglied der Anschlussversicherung der Krankenkasse widerspricht und einen anderweitigen Versicherungsschutz nachweist, der sich lückenlos anschließt.

Achtung: Eine Vorversicherungszeit muss nach wie vor erfüllt werden, wenn die freiwillige Mitgliedschaft für eine Person unter Berücksichtigung des zwischen- oder überstaatlichen Rechts begründet werden soll. Sie ist erfüllt, wenn

  • unmittelbar vor dem Ausscheiden mindestens 12 Monate ununterbrochen oder
  • innerhalb der letzten 5 Jahre vor dem Ausscheiden mindestens 24 Monate

eine Versicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse bestanden hat. Bei Neugeborenen hat der gesetzlich versicherte Elternteil die Vorversicherungszeit zu erfüllen.

Noch Fragen?

Ihre Ansprechpartner stehen Ihnen für alle Fragen zur Verfügung.

 

 

Emmerich Rampelt

Buchstaben: A - GOL

0561 801-5855
0561 801-6958

Jennifer Hofmann

Buchstaben: GOM - LO

0561 801-5955
0561 801-6958

Philipp Schulte

Buchstaben: LP - SCHN

0561 801-5607
0561 801-6958

Anna-Lena Kranhold

Buchstabe: SCHO - Z

0561 801-6347
0561 801-6958

BKK HENSCHEL Plus

Ihre Krankenkasse in der Region

für die Region

Telefon

Telefon:

0180 255-7587*

0561 801-8888

Telefax:

0561 801-6958


*einmalig 6 Cent pro Anruf aus dem Festnetz. Mobilfunk max. 0,42 € pro Minute.

Servicezeiten

8.00 - 17.00 Uhr Montag - Donnerstag

8.00 - 15.30 Uhr Freitag

und nach Vereinbarung

Anfahrt & Kontakt

BKK HENSCHEL Plus

Josef-Fischer-Str. 10

34127 Kassel

 

Kontakt